Risikoprofil – welcher Anlegertyp bin ich?

Die passende Geldanlage

Finanzmärkte sind in Bewegung, die Kurse in einem ständigen Auf und Ab. Für Anleger ist es deshalb wichtig, ihr persönliches Risikoprofil zu kennen.

Wer hätte das gedacht?

Fußball gilt als die gefährlichste Sportart in Deutschland. Statistisch gesehen sind es die Fußballer, die am häufigsten wegen Sportverletzungen behandelt werden. Gleichzeitig kommt Fußball wohl den wenigsten als Risikosport in den Sinn. Fallschirmspringen oder Klettern erscheinen da viel gefährlicher. Die häufigsten Ursachen für Sportunfälle sind Überforderung und die Fehleinschätzung der eigenen Fitness. Achtet man auf die richtige Ausübung sowie die eigene Sicherheit und kennt seine Fähigkeiten, lassen sich viele Sportverletzungen vermeiden. Außerdem sollte man natürlich nur den Sport machen, den man sich selbst zutraut.

Wie risikofreudig bin ich?

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Einstellung zum Risiko – nicht nur was Sport angeht. Das gilt auch für die eigene Lebensplanung und für Finanzanlagen. Denn wenn man die Möglichkeit hat, Ersparnisse zurückzulegen, stellt sich oft die Frage nach der passenden Geldanlage. Die ist nicht leicht zu beantworten, denn die Finanzmärkte unterliegen Schwankungen und bergen Chancen und Risiken. Höhere Gewinne sind mit entsprechend höheren Risiken verbunden. Daher sollte jeder bei der Geldanlage auf das eigene Risikoempfinden achten.

Auf das eigene Gefühl hören

Bin ich also eher ein risikofreudiger Mensch und sehe das Auf und Ab der Finanzmärkte gelassen, weil ich die Chancen für Gewinne sehe? Oder schätze ich mich eher als sicherheitsorientiert ein? Dann sollte meine Geldanlage breit aufgestellt sein, um Wertschwankungen und Verluste so gering wie möglich zu halten.

Bei der Geldanlage nennt man das: persönliches Chancen-Risiko-Profil. Dieses zu bestimmen, fällt meist schwer. Die Beratung in der Bank kann dann helfen. Inzwischen gibt es sogar spezielle Fondsprodukte, die unterschiedlichen Chancen-Risiko-Typen gerecht werden. Bei der Erstellung des persönlichen Anlegerprofils helfen die Bankberater in den Volksbanken und Raiffeisenbanken. Sie können dann auch die passenden Anlagemöglichkeiten aufzeigen.

Passende Fonds für jeden Risikotyp

Einen Investmentfonds kann man sich wie einen großen Topf vorstellen, in den viele Anleger ihr Geld einzahlen. Dieses wird dann von erfahrenen Anlageexperten in viele unterschiedliche Wertpapiere investiert – zum Beispiel in Aktien, Renten und Rohstofftitel.

Ampelfarben erleichtern die Orientierung

Fonds sind je nach Zusammensetzung in verschiedene Risikoklassen eingeteilt, die durch Ampelfarben auf den ersten Blick zu erkennen sind. Für sicherheitsorientierte Anleger eignen sich die grün gekennzeichneten Fonds. Diese zeichnen sich zum Beispiel durch einen besonders hohen Anteil risikoarmer Titel aus. Gelb beziehungsweise rot gekennzeichnete Fonds weisen auf ein erhöhtes Risiko hin, das sich durch einen höheren Anteil chancenreicher Wertpapiere ergibt. Im Ergebnis kann der Anleger dann einen Fonds auswählen, der ziemlich genau sein Chancen-Risiko-Profil abbildet. 

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