Geschäftsergebnis 2018

Genossenschaftsbanken erwirtschaften 6,4 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern

2. Mai 2019

Die deutschen Genossenschaftsbanken haben im Geschäftsjahr 2018 Marktanteile im Kredit- und Einlagengeschäft gewonnen. Zudem ist auch das Verbundgeschäft mit den Unternehmen der genossenschaftlichen FinanzGruppe gewachsen. Dies hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) bekanntgegeben.

Durchschnittliche Bilanzsumme überschreitet Milliardengrenze

Laut BVR erhöhte sich im Geschäftsjahr 2018 die Bilanzsumme aller Genossenschaftsbanken um 4,9 Prozent auf 935 Milliarden Euro. Des Weiteren überschritt die durchschnittliche Bilanzsumme je Institut mit 1,1 Milliarden Euro erstmals die Milliardengrenze. Somit reicht das Spektrum der Bilanzsummen nun von 20 Millionen Euro bei der kleinsten bis zu rund 46 Milliarden Euro bei der größten Kreditgenossenschaft. Die Zahl der Genossenschaftsbanken in Deutschland ging im vergangenen Jahr aufgrund von Fusionen weiter zurück und liegt nun bei 875 Instituten. Die Zahl der Mitglieder stieg auf 18,6 Millionen.

Steigender Zins- und Provisionsüberschuss

Die deutschen Genossenschaftsbanken und genossenschaftlichen Spezialinstitute erzielten im Jahr 2018 einen Gewinn von 6,4 Milliarden Euro vor Steuern. Begünstigt wurde dieses Ergebnis durch einen stabilen Zinsüberschuss sowie einen steigenden Provisionsüberschuss.

Wachstum bei Krediten und Einlagen

Die Kreditbestände wuchsen im Geschäftsjahr 2018 um 5,7 Prozent. Insgesamt vergaben die Kreditgenossenschaften Kredite in Höhe von 590 Milliarden Euro. Gleichzeitig stiegen die Kundeneinlagen um 5,2 Prozent auf 697 Milliarden Euro.

Solide Eigenkapitalausstattung

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken schneiden weiterhin gut beim Eigenkapital ab: 2018 wuchs es um 4 Prozent auf 52,4 Milliarden Euro. Die Gesamtkapitalquote liegt bei 17,5 Prozent und übertrifft wie in den vorangegangenen Jahren deutlich das regulatorische Minimum. Die Genossenschaftsbanken führten im Jahr 2018 dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 2,3 Milliarden Euro zu. Diese Dotierung stärkte die bereits solide Eigenkapitalausstattung der Institute erneut. Gleichzeitig zahlten die Banken 1,9 Milliarden Euro Ertrags- und Einkommensteuern.

Die genossenschaftliche Bankengruppe

Zu den Genossenschaftsbanken gehören neben den Volksbanken und Raiffeisenbanken auch die Sparda-Banken, PSD Banken, Kirchenbanken sowie die genossenschaftlichen Sonderinstitute.

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