Kfz-Versicherung wechseln: So geht's

Die wichtigsten Informationen rund um den Versicherungswechsel

27. September 2021

Unfälle im Straßenverkehr können schnell teuer werden. Eine zuverlässige Kfz-Versicherung schützt Sie im Schadensfall vor hohen Kosten. Wer mit seinen aktuellen Konditionen nicht zufrieden ist, sollte zum diesjährigen Stichtag seine Kfz-Versicherung wechseln.

Wann ist ein Wechsel möglich?

Ihre Kfz-Versicherung können Sie zum Ende jedes Versicherungsjahres kündigen. Dieses stimmt in der Regel mit dem Kalenderjahr überein, sodass ein Versicherungswechsel zum Jahresende möglich ist. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Sie Ihre Kündigung fristgerecht einreichen. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. In den meisten Fällen endet die Frist also am 30. November. Dies ist der Stichtag, an dem das Kündigungsschreiben für Ihre Autoversicherung beim Versicherer vorliegen muss, um rechtskräftig zu sein. Entspricht die Kündigungsfrist nicht dem Ende des Kalenderjahres, müssen Sie die Vorgaben des jeweiligen Versicherers beachten. Nach einem Versicherungswechsel informiert die Versicherung die zuständige Kfz-Zulassungsstelle.

Sonderkündigungsrecht bei der Kfz-Versicherung

Bei einem Fahrzeugwechsel, einer Neuzulassung oder einem Schadensfall können Sie vom außerordentlichen Kündigungsrecht für Ihre Autoversicherung Gebrauch machen. Bei einer Beitragserhöhung ohne gleichzeitige Erhöhung des Leistungsumfangs haben Sie ebenfalls Anspruch auf das Sonderkündigungsrecht. Dieses beträgt vier Wochen. Es gilt auch nach dem 30. November, sofern Ihr Versicherer Sie erst danach über anstehende Änderungen informiert hat.

Wenn Sie weitere Fahrer in Ihren Versicherungsvertrag eintragen lassen wollen und sich dadurch der Beitrag erhöht, können Sie sich allerdings nicht auf das Sonderkündigungsrecht berufen. Ebenso nicht, wenn sich durch einen Umzug die Regionalklasse ändert. Gehen Sie auf Nummer sicher, indem Sie die Kündigungsregelungen in Ihrem Vertrag überprüfen.

Teil- und Vollkaskoversicherung

Für einen umfassenden Versicherungsschutz schließen viele Autobesitzer zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung weitere Autoversicherungen ab. Vor allem, wenn sie sich durch langes Sparen oder mithilfe von Autokrediten endlich ihr Wunschauto anschaffen konnten. Eine Teilkasko hilft bei Schäden, für die sich kein Dritter haftbar machen lässt – zum Beispiel Unwetterschäden. Im Unterschied dazu greift eine Vollkasko unter bestimmten Voraussetzungen auch bei selbstverschuldeten Schäden und solchen, die durch Vandalismus oder Fahrerflucht entstanden sind. Wenn Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln, sollten Sie die neue auch danach auswählen, welche der angebotenen Versicherungszusatzleistungen für Sie sinnvoll sein könnten.

Zusatzleistungen für Ihre Kfz-Versicherung

Ob Pannen oder Unfälle: In einer Notlage wünschen sich Autofahrer schnelle Unterstützung. Ein Schutzbrief kann da sehr nützlich sein. Denn er bietet Leistungen wie Pannen- und Unfallhilfe, Reparaturdienste oder auch Krankenrücktransporte. Entscheiden Sie sich als Versicherungsnehmer für eine Police mit Schadenfreiheitsrabatt, schützt Sie das bei selbstverursachten Unfällen vor der Rückstufung in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse. Die Fahrerschutzversicherung greift bei selbst- oder mitverschuldeten Unfällen und bietet Leistungen wie Schmerzensgeld und eine Kompensation für Verdienstausfall.

Informationen zur Kfz-Versicherung erhalten Sie bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch einen Berater bei Ihrer Bank, Ihren Versicherer oder die für diese Themen zuständigen Ämter nicht ersetzen.