Bargeldlos bezahlen an Ihrer Kasse

Bargeldlos, kontaktlos, mobil: Warum es sich für Sie lohnt

Bargeldlos zu bezahlen ist keine Randerscheinung mehr – im Gegenteil! Deutsche Konsumenten bezahlen aktuell sogar häufiger mit Karte, Smartphone und Co als mit Bargeld.

Lange Wartezeiten für Kunden an der Kasse, Fehler beim Herausgeben von Wechselgeld und die komplizierte Administration von Bargeld fallen mit den modernen Bezahlverfahren weg. Dazu kommt, dass Kunden die bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten mittlerweile als Service von Händlern und Gewerbetreibenden voraussetzen. Es spricht also vieles dafür, jetzt auf innovative Lösungen zu setzen.

Bargeldlose Bezahlverfahren: Vorteile für Händler

  • Schnelles Bezahlen & kürzere Wartezeiten
  • Hygienische Bezahlung
  • Mehr Umsatz durch Spontankäufe
  • Ohne Bargeldhandling weniger Aufwand
  • Einfachere Buchhaltung & Rechnungsprüfung
  • Garantierte Zahlungseingänge
  • Wettbewerbsvorteil zur Konkurrenz
Bäcker

Bargeldlos bezahlen – so geht’s!

Beim bargeldlosen Bezahlen stecken Kunden ihre Bank- oder Kreditkarte in das Kartenlesegerät des Händlers oder Gewerbetreibenden. Das Kartenterminal liest die Kontodaten der Käufer ein. Danach wird der entsprechende Betrag an das Geschäftskonto des Empfängers überwiesen.

Eine Variante des bargeldlosen Bezahlens ist das kontaktlose Bezahlen. Dabei muss die Karte lediglich in wenigen Zentimetern Entfernung an das Lesegerät gehalten werden – das Stecken fällt weg. Die sogenannte „NFC“-Technologie („Near Field Communication“) macht das kontaktlose Bezahlen zu einer schnellen und hygienischen Sache, die Sie und Ihre Kunden nicht mehr missen möchten.

So können Ihre Kunden bargeldlos bezahlen

Debitkarte: girocard

Nahezu jeder Kunde verfügt über eine girocard! Ihre Kunden bezahlen einfach, schnell und sicher, indem sie ihre girocard mit Kontaktlosfunktion kurz an das Kartenterminal halten – das Einstecken der Karte entfällt.

Bei Beträgen von bis zu 50 Euro1 kann die Bezahlung in der Regel ohne PIN-Eingabe erfolgen. Höhere Beträge lassen sich ebenfalls ohne Stecken der Karte, jedoch mit PIN-Eingabe, bezahlen. Aus Sicherheitsgründen erfolgt spätestens nach fünf Transaktionen eine PIN-Abfrage.

Kreditkarten: Mastercard, Visa, Diners, Discover, JCB, UPI, American Express

Wer ausschließlich auf die girocard setzt, riskiert über kurz oder lang den Verlust von Umsätzen. Denn Kunden kaufen in den Geschäften ein, die die von ihnen bevorzugte Zahlungsart anbieten.

Die steigende Kreditkartenakzeptanz in Deutschland hängt auch damit zusammen, dass die Zahl der Touristen hierzulande in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist.

Elektronische Zahlungen sind für Sie und Ihre Kunden nicht nur bequemer, sie bieten Ihren Kunden zudem die Möglichkeit, von Bonusprogrammen der kartenausgebenden Banken zu profitieren.

Mastercard

internationale Akzeptanzzeichen: maestro, V PAY

Mit der Akzeptanz von internationalen Debitkarten ermöglichen Sie Ihrer internationalen Kundschaft den bargeldlosen Einkauf.

Die Maestro-Debitkarte von Mastercard gewährleistet weltweite Liquidität. Mit der von Visa eingeführten Debitkarte V PAY können Kunden, bis auf wenige Ausnahmen, innerhalb Europas bezahlen. Die meisten girocards tragen auch das Maestro- oder V-PAY-Logo. Durch dieses sogenannte Co-Branding können Kunden die girocard auch im Ausland einsetzen.

Maestro

Bezahl-Apps: Apple Pay, Google Pay, Alipay, WeChat Pay

Bezahl-Apps wie Apple Pay oder Google Pay, die auf Basis des Kreditkartensystems funktionieren, sind bereits etabliert.

Durch die steigende Zahl der Besucher aus China haben auch Alipay und WeChat Pay an Bedeutung gewonnen, da das Smartphone in China das wichtigste Zahlungsmittel ist.

Bieten Sie alle Zahlungsoptionen an: Kunden, die nicht auf Bargeld angewiesen sind, tätigen häufiger spontane Einkäufe. Gerade bei jüngeren Konsumenten ist das Bezahlen per Smartphone besonders beliebt: 38 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben schon per App bezahlt.

Kontaktlos

SEPA ELV: Elektronisches SEPA-Lastschriftverfahren

Der Kunde erteilt mit seiner Unterschrift auf dem vom Terminal ausgedruckten Beleg eine einmalige Einzugsermächtigung für die Belastung seines Kontos. Das Zahlungsrisiko liegt bei Ihnen.

Sie möchten sich gleich beraten lassen? Hier geht's direkt zur Internetseite Ihrer Bank:

Kassieren mit Karte: Das brauchen Sie dafür

Sie sind Händler oder Gewerbetreibender und möchten bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten anbieten? Dann brauchen Sie ein Bezahlterminal, das den Anforderungen Ihres Geschäftsalltags perfekt entspricht. Zur Wahl stehen stationäre Terminals, mobile Terminals, Kassieren per Smartphone und Tablet oder spezielle Automatenlösungen.

Bezahlterminals im Überblick

Stationäre Terminals

Stationäre Kartenterminals kommen häufig in Läden zum Einsatz. Sie sind entweder fest in das Kassengehäuse integriert oder werden mittels Kabel mit der Kasse verbunden und können nur gemeinsam mit der Kasse genutzt werden.

Kartenterminal

Mobile Terminals

Mobile Terminals sorgen für Bewegungsfreiheit beim Kassieren und werden daher beispielsweise in der Gastronomie, aber auch auf Messen, Märkten oder im Taxi-Gewerbe genutzt.

 

Kartenterminal

Kassieren per Smartphone & Tablet

Wer auch unterwegs – beispielsweise bei Kunden zu Hause – Zahlungen abwickeln muss, macht das am besten über sein Smartphone oder Tablet. Mit der VR-pay:Me app integrieren Sie den Zahlungsprozess einfach in ein mobiles Gerät.

Kartenterminal

 Welche Anwendung auch immer für Sie in Frage kommt: Bei einer persönlichen Beratung Ihrer Volksbank Raiffeisenbank finden Sie das ideale, konkrete Kartenterminal-Modell.

Bestens beraten zum bargeldlosen Bezahlterminal

Die Volksbanken Raiffeisenbanken sind Ihr erster Ansprechpartner für einen bargeldlosen Zahlungsverkehr. Unsere erfahrenen Experten beraten Sie gerne und finden die optimale Terminallösung für Ihr Unternehmen.

Sie möchten sich gleich beraten lassen? Hier geht's direkt zur Internetseite Ihrer Bank:

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Häufig gestellte Fragen

Sind mehrere Transaktionen je Terminal gleichzeitig möglich?

Nein. Es ist je Terminal jeweils nur eine Transaktion möglich. Jede Transaktion muss separat durch das Kassensystem oder am Terminal eingeleitet und autorisiert werden.

Ist die Zahlung auch garantiert, wenn mein Kunde keine PIN eingeben muss?

Die Zahlungsgarantie gilt für alle Zahlungen im girocard-System – auch bei Beträgen unter 50 Euro1 ohne PIN-Abfrage.

Welche technischen Voraussetzungen sind notwendig, um das kontaktlose Bezahlen anbieten zu können?

Wenn Sie kontaktlose Zahlungen akzeptieren möchten – egal ob per girocard oder Kreditkarten – benötigen Sie ein Bezahlterminal, das über ein NFC-fähiges Lesegerät für Karten mit Kontaktlosfunktion verfügt. Dies ist bei vielen modernen Terminals heute Standard. Sind Sie bereits im Besitz eines solchen Terminals genügt es, wenn Ihr Netzbetreiber das entsprechende Software-Update durchführt, um Zahlungen per kontaktloser girocard zu ermöglichen. Einige Terminals, die keine kontaktlosen Zahlungen abwickeln können, lassen sich zudem mithilfe eines externen Lesegeräts erweitern. Diese Terminals unterstützen alle gängigen Zahlungsverfahren.

Kann ich mit einem kontaktlosfähigen Terminal auch kontaktlose Bezahlungen akzeptieren, die zum Beispiel per Smartphone oder Wearable erfolgen?

Grundsätzlich können NFC-fähige Terminals alle kontaktlosen Zahlungsmöglichkeiten akzeptieren, die auf der NFC-Technik basieren. Eine Erweiterung der Kompatibilität zu den verschiedenen kontaktlosen Zahlungsmitteln erfolgt sukzessive. Wenn ihr Terminal die kontaktlosen Varianten von girocard oder Kreditkarten akzeptiert, wird es zukünftig auch die mobilen Varianten akzeptieren.

Wie sicher ist die Kartenzahlung?

EMV (Europay, Mastercard, Visa) ist der von internationalen Kartengesellschaften entwickelte technische Standard des chipgestützten Zahlungsverkehrs mit Debit- und Kreditkarten per Kartenterminal-Infrastruktur.

Die meisten Debit- und Kreditkarten Ihrer Kunden – wie zum Beispiel die girocard – sind mit einem fälschungssicheren EMV-Chip ausgestattet. Durch eine entsprechende Schnittstelle in Ihrem EMV-fähigen Kartenterminal erfolgt eine Authentifizierung der Debit- oder Kreditkarte Ihres Kunden. Da die Daten auf dem Chip fälschungssicherer als die auf dem Magnetstreifen sind, ist ein Missbrauch nahezu ausgeschlossen.

So minimieren Sie das Risiko von Kreditkartenmissbrauch:

  • Erfassen Sie Kartendaten niemals manuell und Rechnungsbeiträge immer als Gesamtbetrag.
  • Akzeptieren Sie nur gültige Karten.
  • Überprüfen Sie die Kreditkartennummer: Die ersten vier Stellen der auf der Vorderseite der Karte geprägten Nummer müssen mit der darunter aufgedruckten Nummer übereinstimmen.
  • Kreditkartendaten wie Name, Kartennummer und Gültigkeitsdauer müssen mit dem Beleg des Kartenterminals übereinstimmen.

1 Abhängig von den Terminaleinstellungen und Summe bzw. Anzahl bereits getätigter Zahlungen